Allmählich verändert Gleiwitz sein Antlitz: Die Stadt unterstützt die Entwicklung von hohen Technologien und innovativen Unternehmen. Ein positives Symbol dieses Wandels ist „Nowe Gliwice“ – ein in ein Bindungs- und Geschäftszentrum umfunktioniertes ehemaliges Bergwerk. Die wertvollen alten Gebäude wurden mit großer Sorgfalt saniert. Für 24 Mio. Euro (die EU-Förderung betrug 9,5 Mio. Zloty) ließ die Stadt das degradierte Gelände revitalisieren und an neue Funktionen anpassen.
In der sanierten Lohnhalle der ehemaligen Zeche hat heute die Gleiwitzer Hochschule für Betriebswirtschaftslehre ( Gliwicka Wyższa Szkoła Przedsiębiorczości, GWSP) ihren Sitz – eine Schule, die ein Wirtschaftsprofil mit Geisteswissenschaften und Kunst verbindet. Die GWSP bietet folgende Studienrichtungen an: Wirtschaftslehre, Pädagogik, Design und Philologie. Am 31.08.2005 wurde die Einrichtung in das beim Minister für nationale Bildung und Sport geführte Register der nicht staatlichen Fachhochschulen eingetragen. Das Bildungsangebot ergänzen das Lehrerfremdsprachenkolleg, eine öffentliche Bildungseinrichtung für Lehrer, und die Universität des Dritten Lebensalters, deren Vorträge hier stattfinden.
Für kleine und mittelgroße Unternehmer wurde im „Nowe Gliwice“ die Geschäftszone geschaffen. Kleinen und mittleren Firmen, die im Bereich der innovativen Technologien tätig sind, bietet die Stadtverwaltung hier ihre Unterstützung an.
Für die Mittel, die durch den Verkauf von Investitionsgrundstücken eingenommen wurden, realisiert die Agentur für lokale Entwicklung ein weiteres Vorhaben zur Förderung der Unternehmer: das neue Gründerzentrum von Nowe Gliwice in Form eines dreistöckigen Gebäudes mit 20 Büros mit Flächen von je 45 m2 bzw. 100 m2. So gut wir alle Büros wurden bereits an Unternehmen aus Gleiwitz und der Umgebung verkauft. Die Verkaufsbedingungen waren recht günstig: Die Unternehmen mussten lediglich 1% des Werts ihrer jeweiligen Immobilie einzahlen. Der Restbetrag ist innerhalb von fünf Jahren in zinsfreien (lediglich um die Inflationsrate erhöhten) Raten zu begleichen.
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